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Ehe für alle und Gay SVP PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. September 2017 um 14:10 Uhr

In der Quintessenz steht die GaySVP dem betreffenden Anliegen nicht ablehnend gegenüber. Dazu sind folgende Überlegungen anzubringen:

  • Der Begriff der «Ehe» ist ein historisch geprägter, funktionalistischer Begriff. Die entsprechende Regelung hatte explizit die Besserstellung und Schutz von Frauen und Kindern zum Ziel. Insofern ist eigentlich nicht ersichtlich, weshalb gleichgeschlechtliche Partnerschaften diesen Begriff auch für sich beanspruchen wollen.
  • Ergänzend ist zu erwähnen, dass aktuell zwei Hauptunterschiede zwischen eingetragener Partnerschaft und Ehe bestehen. Der eine Punkt betrifft den Prozess der Einbürgerung und die andere Thematik die Frage von Adoptionen. Das zweite Thema wird soweit ersichtlich in den eidgenössischen Parlamenten separat und in positivem Sinne voran getrieben.
  • Die heutige eingetragene Partnerschaft sieht eine gegenüber der Ehe andere standardmässige güterrechtliche Regelung vor. Sowohl in der Ehe wie auch in der eingetragenen Partnerschaft können diese jedoch auf Wunsch hin geändert werden.
  • Das Thema der «Ehe für alle» wird vor allem von weltanschaulich der Genderideologie verpflichteten Kreisen vorangetragen. Die Idee der «Konstruierbarkeit» von Geschlecht und sexuellen Ausdrucksformen trägt die GaySVP ausdrücklich nicht mit. Aus ihrer Sicht sind die entsprechenden konstruktivistischen, ideologischen Überlegungen und Zielsetzungen irreführend. Es ist allerdings der GaySVP bewusst, dass viele Mitläufer bzw. Mitbewegte sich der erwähnten weltanschaulichen Ausgangslage nicht bewusst sind und diese allenfalls auch nicht teilen würden. So oder so: Gays sind anders und sie dürfen bzw. sollen es auch sein dürfen.
  • Wenn also beispielsweise Personen in «eingetragener Partnerschaft» ausdrücklich aufgrund dieser Eigenschaft an einer neuen Arbeitsstelle oder einer neuen Wohnung nicht erwünscht sind, ist es gerade in einer offenen Gesellschaft kaum zielführend, sich hinter einem (irreführenden) Begriff zu verstecken. Vielmehr lehrt uns die Erfahrung der letzten 40 Jahre, dass es gerade der offene Diskurs und Konfrontation sind, welche uns den heutigen, weltweit unvergleichlichen Standard ermöglicht hat.
  • Es fragt sich, ob die vorliegende Diskussion letztendlich nicht nur noch eine semantische Spitzfindigkeit oder allenfalls ein psychologisch motiviertes Vorgehen ist.
  • Es ist vor allem dieser letzte Punkt sowie die Feststellung, dass faktisch ohnehin kaum noch Unterschiede zwischen eingetragener Partnerschaft und Ehe bestehen bzw. bestehen werden, welche die GaySVP dazu bewegt, dem entsprechenden Anliegen nicht ablehnend gegenüber zu stehen. Dies im Wissen und der Überzeugung, dass vor dem Hintergrund von neuen homophoben Tendenzen vor allem unter Kindern und Jugendlichen die Schwerpunkte und das Augenmerk der Community nicht durch Diskussionen um Anpassungen mit Marginalwirkung absorbiert werden sollten.  
 
gaySVP und up! gemeinsam gegen die Rassismus-Strafnorm PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. August 2017 um 11:36 Uhr

Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates will die Rassismus-Strafnorm um das Kriterium der “Sexuellen Orientierung” und “Geschlechtsidentität” erweitern. Damit sollen LGBTI-Personen vor Diskriminierung geschützt werden. Es ist zu begrüssen, dass die Anerkennung und Gleichstellung von LGBTI-Personen vom Parlament nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten unterstützt wird. Dennoch lehnen die Fachgruppen für Schwule und Lesben der SVP (“GaySVP”) und der Unabhängigkeitspartei up! das angestrebte Vorhaben ab, weil sie der Überzeugung sind, dass das Ziel zwar gut, der gewählte Weg aber das falsche Mittel ist. Aus den gleichen Gründen vertreten sie auch die Auffassung, dass die Antirassismus Strafnorm ganz abzuschaffen sei. Dies gaben die beiden Gruppierungen in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekannt.

“Uns geht es in erster Linie um die Meinungsäusserungsfreiheit”, erklärt Beat Feurer, Präsident der GaySVP und Gemeinderat von Biel. “Wer die freie Meinungsäusserung einschränken will, tritt für Unfreiheit ein, genau das wollen LGBTI-Personen nicht - sie wollen frei sein. Diese Freiheit muss mit Mut, mit Überzeugungsarbeit angestrebt und verteidigt werden. Dazu gehört auch der Wille und die Weitsicht, sich mit unangenehmen Äusserungen auseinander setzten zu können, ohne gleich die Polizei einzuschalten. Für ehrverletzende Beleidigungen und Drohungen gibt es bereits genügend Straftatbestände. Die Antirassismus-Strafnorm wie auch die allfällige Erweiterung sind für mich nichts anderes als gefährlicher Gesinnungsterror.”

Auch Silvan Amberg von der Unabhängigkeitspartei up! würde eine Abschaffung der Rassismus-Strafnorm begrüssen. “Wir müssen uns den Rassisten und Homophoben in unserer Gesellschaft stellen. Das dümmste was wir tun können, sind solche Aussagen aus der öffentlichen Debatte zu verbannen und die Täter damit zu Opfern zu machen. Das Parlament würde mit der Erweiterung der Strafnorm der LGBTI-Szene einen Bärendienst erweisen und sollte nochmals über die Bücher gehen.”

Beat Feurer
Präsident gaySVP  

 
Gay Power in Biel PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 01. November 2012 um 13:51 Uhr

In Biel geschah das Unfassbare. Neu sind drei Gays im fünfköpfigen Gemeinderat vertreten. Wie sich diese Minderheiten-Mehrheit in der Exekutive für Schwule und Lesben einsetzen wird, erklären die drei Politiker im DISPLAY-Interview. Text Peter Wach Bilder Olivier Sauter «Wir müssen zeigen, dass wir Homosexualität als gleichwertige Lebensform definieren und sich alle daran zu halten haben» Barbara Schwickert, GP «Man versuchte mich aus der Partei auszuschliessen. Doch diese Leute sind nicht mehr in der SVP» Beat Feurer, SVP Barbara Schwickert, 48, von den Grünen, Beat Feurer, 52, von der SVP sowie der Sozialdemokrat Cedric Nemitz, 44, sind Mitglieder der Gay-Community in der neu gewählten Bieter Stadtregierung. «Es ist ein schöner Zufall, der aber auch viel mit der Offenheit der Stadtbevölkerung zu tun hat», sagt der künftige Gemeinderat Cedric Nemitz zu seiner Wahl ins fünf köpf ige Gremium, und Beat Feurer ist «mächtig stolz», dass ihn seine Partei, die SVP Biel, als Kandidat für den Gemeinderat aufgestellt hat.

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Gratulation! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 30. September 2012 um 15:11 Uhr

Von links: Beat Feurer (SVP), Silvia Steidle (FDP), Erich Fehr (SP), Barbara Schwickert (Grüne) und Cédric Némitz (SP).Beat Feurer zieht für die SVP in den Gemeinderat der Stadt Biel ein. Biel wird damit gleichzeitig zur weltweit wohl einzigen Stadt, welche von einer Regierungsmehrheit geführt wird, die sich als Gay bekennen (Feurer, Schwickert und Némitz). Die GaySVP gratuliert Beat zu diesem tollen Erfolg. Die SVP wurde nach der Abspaltung im rot-grünen Biel auf Anhieb die zweitstärkste Kraft und stellt neu 9 Stadträte. Mit der erst 20jährigen Sandra Schneider und einzigen Frau in der künftigen Stadtratsfraktion kann auch die Junge SVP einen grossen Erfolg aufzeigen. Diesen Erfolg haben die meisten Medien wohlweislich verschwiegen.

 
Homosexualité : un débat surestimé PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 30. September 2012 um 14:20 Uhr
Récemment, les Jeunes UDC Suisse ont lancé l’idée d’un référendum contre l’adoption d’enfants par des couples homosexuels ; un signal supplémentaire témoignant l’hostilité des Jeunes UDC contre cette frange de la population, hostilité déjà démontrée à travers les propos tenus par certains de nos membres lors de houleux débats il y a quelques temps. Avec de telles décisions, nous faisons, à mon sens, fausse route.
 

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Votum an der DV vom 28. Januar in Berg TG PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 28. Januar 2012 um 14:51 Uhr

An der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz in Berg in Thurgau hielt der GaySVP Präsident Beat Feurer ein Votum zum Gang in die Opposition:

Der 14. Dezember ist ein Donnerschlag in der jüngsten politischen Geschichte der Schweiz. Jawohl, an diesem Tag ging es nicht darum, welche Kandidaten die SVP aufstellt. Es ging auch nicht darum, welche Strategie die SVP hat! Nein, nein! es ging einzig und allein darum, dass die Mehrheit in Bern, 27 % der Bevölkerung, vor die Tür in den Regen stellen wollte. Man wollte die Konkordanz nicht mehr. Das muss hier mit aller Deutlichkeit gesagt werden!

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Krebsgeschwür, Bubenschänder und nun Kokser? PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. November 2011 um 14:55 Uhr

Die GaySVP ist über die neuerlichen Aussagen des CVP Präsidenten Darbellay empört.

Erst kürzlich gründete die CVP ihre Fachgruppe Homosexualität und nun das: Der eigene Parteipräsident äussert sich negativ zur Aufhebung des Adoptionsverbotes: "Nur weil es Kokser gebe, legalisiere man kein Kokain."

Solche Aussagen zeigen es erneut, dass auch ausserhalb der SVP erheblicher Aufklärungsbedarf besteht. Wir werden weiterhin gegen Homophobie kämpfen und uns für die Aufhebung des Adoptionsverbotes einsetzen.

 
Sessionsrückblick PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 03. Juli 2011 um 14:59 Uhr

In der vergangenen Sommersession der eidgenössischen Räte wurde mit Thomas Fuchs erstmals ein Schwuler SVP Nationalrat vereidigt.

Hier das Video zur Vereidigung: Hier klicken! sowie das Video mit der Ersten Wortmeldung von Thomas Fuchs: Hier klicken!

Den Sessionsrückblick finden sie unter diesem Link:
Sessionsbericht_Sommersession11

 
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